living articel - gleich gehts hier los - zusehen bei der entstehung eines artikels :-)
obgleich das vermutlich ein widerspruch in sich ist:
bei Telekom geht wohl nichts los.
wer etwas beitragen moechte: bitte an kuerbis aet stachel punkt de
 
Telekom? Gar nicht lieb - aber es kann teuer werden!
 
Bei diesem Bericht weiß ich gar nicht, was ich zuerst berichten soll. Davon, Im Einzelnen:

Die Telekom ist bekanntermaßen aus der Zerschlagung der alten Bundespost hervorgegangen. Nicht so, daß die Beziehung dorthin immer ungetrübt gewesen ist: so hatte diese z.B. der  Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen DFG-VK untersagt, ihr internationales Symbol, das zerbrochene Gewehr, auf Briefen zu stempeln. Die AOK hingegen durfte ihr Signet mit dem "Trimmi" - Ein Schlauer trimmt die Ausdauer" drucken, bis "d" jedoch war mensch bei der Bundespost (auch Deutsche Bundespost) wohl nicht gekommen. Erst ein hohes Gericht mußte dies "freischalten", so verbiestert waren die Leute damals bei der Bundespost. Heute habe ich den Eindruck anhand etlicher Kontakte mit der Telekom, daß dort irgendwo ein Magnet existieren muß, der Inkompetenz um sich versammelt. Vermutlich ist nicht auszuschließen, daß die damaligen Stempelgegner auch anderenortes Sorge tragen, daß nichts funktioniert.
Richtig spannend wurde es, als DSL beantragt wurde. In Kürze: 55 Telefonate, 3 Monate, 3 Mal in einer Woche von 9-18 Uhr vergeblich auf TechnikerInnen der Telekom warten. Ich will nicht ungerecht sein: Am Freitag "nur" bis 17:30 Uhr
DSL bei der Nachbarin eingebaut. Rechnung konnte richtig adressiert werden.
Als die Lampen am Modem endlich leuchten bringt ein Anruf bei T-Offlein- Pardon - natürlich T-Online - folgende Antwort:
"Ja, ich sehe Ihren Antrag. Bei uns geht das der Reihe nach. Sie sind in 3 Wochen dran."

Bitte? Damit das nach inzwischen über 3 Monaten endlich klappt, hatten sich des Bundesservicecenter der Telekom, manche nennen das auch Beschwerdestelle, deren Bundespressestelle, eine regionale Pressestelle und noch etliche Personen eingeschaltet. Und dann das: Die Zugangsdaten bereits in der Hand fliegt die Taube vorbei und schaut nicht rein. Das wäre mit wenigen Klicks zu erledigen gewesen.

Ja, wie ging der Antrag auf DSL eigentlich los?

Gefragt wurde nach einem 6000er-Paket. Antwort: 2000 sind möglich.
Preisnachlass? Pustekuchen!
Eine Woche später: 1000 wird es werden.
Preisnachlass? Pustekuchen!
Noch eine Woche später: 300 schaffen wir.
Preisnachlass? Pustekuchen!
Man ist viel zu gutmütig gegenüber diesem Konzern!
Aber dass selbst diese 300 selbst in 3 Monaten nicht erreicht wurden - das ist PEINLICH!

Deshalb wurde gekündigt.
Faxe an alle Bundes-Faxe - T-imobile, T-com, T-Immobilien, ...
Irgendwann meldete sich jemand: Wir sind zwar nicht zuständig, aber ich leite das weiter. Fax mit Einschreiben - Danke, so war es beabsichtigt.
Jemand übersetzte Kündigung auf eine bestimmte Telekom-typische Weise:
Es wird mehr Tempo gewünscht.
Trotz Kündigung kam nun tatsächlich jemand vorbei.
Es wurden die Schrauben gelockert, Drähte geputzt, die Schrauben festgezogen.
Plötzlich hieß es: 2300 sind jetzt möglich.
Die Kündigung wurde dennoch aufrecht erhalten.

Wie wäre dieser Ärger gelaufen mit 2 Anbietern, der Telekom, die immer noch das Monopol für die letzte Meile hat und andererseits einem weiteren Anbieter. Da war es gut und sinnvoll, zuerst mit Telekom die Technik der immerhin über 60 Jahre alten Leitungen aufzuarbeiten.

Der neue Anbieter: Preiswerter, größerer Umfang des Angebotes.

55 Anrufe - wer übersteht solange sogenannte Vertröstung in der Warteschleife des Rosa Riesen? Da da da ding da - wie kann das nerven!
Das Zauberwort wurde bereits genannt und heißt Kündigung!
Man wartet einen kurzen Augenblick.
Wenn man aufgefordert wird, ein Thema zu nennen, sagt man mit klarer Stimme "Kündigung" und schon wird die Warteschleife übersprungen.


Wie es weitergeht: Servicecenter-Ping-Pong.
Wer hat ähnliche Erfahrungen mit dem Rosa Riesen gemacht?
Wie gehen wir mit der Ankündigung der Drosselung um?

 
kuerbis  

Fortsetzung folgt

Heuer bietet die Telekom mit dem Basisanschluß einen elektronischen Anrufbeantworter an. Dieser bietet den Vorteil, daß kein Stromverbrauch für Standby verbraucht wird. Anrufe speichert die Telekom auf ihren Festplatten.