• Ich habe eine Fehlermeldung erhalten: "Ihre Nachricht an (meine Lieblingsliste) wartet auf Bestätigung des Moderators". Inhalt: "Absender ist nicht Mitglied der Liste -- e-Mails an die Liste aber nur für Mitglieder erlaubt!"
      Was bedeutet das?
      Eine Möglichkeit: Ich habe eine Antwort formuliert und auf "allen antworten" gedrückt. Doch ich bin gar nicht bei allen Listen, an die ich geantwortet habe, eingeschrieben. Oje, jetzt bekommen die Listenadministrationen wieder unnötige Arbeit.
      Ja, können die denn nicht einfach alle schreiben lassen, wie mensch gerade mal lustig ist?
      Das hat wie alles mindestens zwei Seiten: Die meisten, die gerne an bekannte Adressen schreiben, sind derzeit die SpammerInnen. Allerdings sind diese meistens nicht auf Listen abonniert. Die müssen also draußen bleiben. Wenn nun diese Grenze geöffnet wird, werden etliche Leute Ärger empfinden, weil ihr Mailkonto plötzlich mit völlig sinnlosem Mist geflutet wird. Da ist der Aufwand, sich bei einer Liste einzutragen, auf die mensch schreiben möchte, doch verhältnismäßig gering.     :-)
      Der große Vorteil: Wenn ich in die Liste eingetragen bin, erfahre ich auch die Reaktionen auf meinen Beitrag. Das hat doch auch etwas?

  • Ich habe eine Fehlermeldung erhalten: "Ihre Nachricht an (meine Lieblingsliste) wartet auf Bestätigung des Moderators". Inhalt: "Die Anzahl der Empfänger dieser Nachricht ist zu hoch."
      Was bedeutet das?
      Hier hat ein Mechanismus für den Datenschutz gebremst. Mal ehrlich: wer hat sich noch nicht vertan bei der Adressierung einer Mail? Kürzlich bekam ich eine Sendung mit 100 (!) sichtbaren Adressen. Zum Glück (?) hatte der Absender jeder Adresse dreimal eingetragen - dadurch war zwar mehr im Briefkasten zu finden, aber der Kreis doch deutlich kleiner, als zunächst befürchtet. Aber wenn ich meine Adresse gar nicht bei so vielen Menschen verteilt sehen möchte? Und vor allem: In dieser Adressliste ist auch eine Mailingliste eingetragen - die viele hundert AbonnentInnen hat. Das ist wohl kaum noch zu reparieren - meine bislang "Spam"freie Adresse ist "verbrannt".
      Wäre nun bei der Mailingliste die Zahl der möglichen sichtbaren Adressen eingeschränkt, dann stünde dieser Beitrag zunächst in der Warteschlange und bei hinsichtlich Datenschutz aufmerksamen ModeratorInnen der Liste könnte das endgültige Desaster noch aufgehalten werden. In einem solchen Fall gilt es, sich schnell an den Absender der Nachricht zu wenden - die Person hat eine automatische Antwort bekommen, mit der die Weiterleitung auf die Liste vielleicht noch verhindert werden kann. Außerdem gibt es die Möglichkeit, über die "Listinfoseite" an die Listenadministration zu schreiben - damit die Nachricht nicht aus Versehen doch noch weitergeleitet wird.
       
    Mehr Informationen zu Listen und Co: Zu den Netztips...
     
    Zu Fragen des Datenschutzes ist anzumerken, dass es wohl weniger Sinn macht, einerseits berechtigterweise gegen die Einschränkungen des Datenschutzes zu protestieren und andererseits selbst nachlässig mit dem Thema umzugehen. Ich habe auch große Zweifel, ob vor diesem Hintergrund zu rechtfertigen ist, dass die Seiten www.attac.de und www.attac-netzwerk.de von einer, wenn nicht der größten Datenkrake kontrolliert werden - Goggel Analütiks.
    Dass Goggel wotscht, läßt sich schnell überprüfen:
         Einfach den Quelltext der Seite(n) aufrufen und nach "goo" suchen lassen.
    Gesammelte Bedenken:
         Big Goggel is watching YOU !    -    Das ist "Goggel" ...,    Da wird Goggel beobachtet" ...,    Da auch ...
     
    Bei einer Sichtung der einzelnen Links zeigte sich: Es hat sich einiges geaendert. Nur bei dem Grossen Gockel nicht. Der treibt's noch doller. Bei Gelegenheit wird diese Seite ueberarbeitet.
     
    Es wuerde mich nicht wundern wenn googlewatchblog vom Gockel geentert ist.
     
    Datenschutz von Benutzerprofilen
     
    "Datenschutzrechtlich betrachtet ist dieses Tool von Google problematisch und umstritten. Theoretisch kann Google mit Google Analytics ein umfassendes Nutzerprofil von Webseiten-Besuchern anlegen. Wird ein anmeldungspflichtiger Google-Dienst von den Besuchern verwendet, so kann dieses Nutzerprofil auch bestimmten Personen zugeordnet werden.
     
    Hinzu kommt, dass das Telemediengesetz in Deutschland nach § 12 Abs. 1 TMG eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten nur zulässt, wenn der Benutzer vorher zugestimmt hat oder eine gesetzliche Ermächtigung vorliegt. Durch den Einsatz eines Tools wie Google Analytics wird aber mitunter die vollständige IP-Adresse (ein personenbezogenes Datum) des Seitenbesuchers an einen Dritten (Google) übermittelt. Sofern der Benutzer nicht vorher eingewilligt hat, ergeben sich diesbezüglich Probleme. Es ist bisher nicht geklärt, welche Rechtsgrundlage dies erlauben soll (siehe § 12 Abs. 1 TMG). Fazit: Es ist rechtlich fraglich, ob eine solche Übermittlung überhaupt zulässig ist. Hinzu kommen rechtliche Schwierigkeiten, etwa dass eine Einwilligung "bewusst" erfolgen muss (§ 13 Abs. 2 TMG) und die Webseite nicht nur bei einer Zustimmung zugänglich gemacht werden darf (§ 12 Abs. 3 TMG)."
     
    Neben Protest gegen Verwendung unkontrollierbarer Spitzeltechniken gibt es Möglichkeiten, deren Wirksamkeit zu reduzieren:    Google-Analytics bei Wikipedia
     
    Auch Wikipedia darf beobachtet werden:      Wikipedia-Watch.org
     
    Zu Fragen der Vorratsdatenspeicherung siehe:    Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung   
Wikipedia    darf wohl nicht fehlen? - nicht schlecht - aber ...
wer wikipedia zitiert, darf natuerlich folgende information nicht vergessen:    Wikipedia-Watch    ;-)    
sowie:    Wikipediareview    (weisz vielleicht jemand entsprechende deutschsprachige saiten?

allgemeine regeln fuer die meel-kommunikation (nicht nur bei attac):    Netiquette bei attac

und auszerdem:   Suchen, treffen und finden ...
Goggel speichert Daten auf Jahre - aber Goggel muss nicht sein.
Scroogle.org setzt keine Cookies, soll keine IP an das grosse datenhungrige Geschwister(chen?) weitergeben und löscht nach eigener Aussage die Suchanfragen nach zwei Tagen.    Suchtips  und  mehr  ...    wie mensch suchen sollte - (und wie vielleicht auch besser nicht)

Adressenwechsel  bei  Mailinglisten  unter  Mailman    Spezialproblem: Bei mehreren Listen auf einem Server die Adresse wechseln (wie geht das einfach?)

Große  Dateien  versenden  ...    Wie können große Dateien verrschickt werden ohne Menschen zu ärgern und ohne Mailkonten zu verstopfen?

interessantes mehr gibt es dort zu lesen:   
Hier geht es zu attac-Münster
Hier geht es zu attac-Oldenburg

Hier geht es zur AG-Globalisierung und Krieg


Anfang November war ein Referent des Lateinamerikakongresses in Mannheim, José Rigane aus Argentinien, in Münster und weiteren Städten zu Gast bei dem Kreis der Veranstalterinnen von AStA der FH Münster, der AStA der Uni Münster, der attac-Regionalgruppe Münster, dem DGB (Kreisverband Münster) und dem Umweltforum Münster.
Mehr: Aktuell zur Speakerstour "(Ökologische) Energie für alle" bei attac-MA, -Muenster, -DO, -OS, -B.

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